Fragen und Antworten zu den Corona-Test in den Sindelfinger KiTas

Fragen und Antworten zu den Corona-Test in den Sindelfinger KiTas

Stand: 28.09.2021

Ist die Teilnahme an den Tests freiwillig?
Ja. Wenn ein Kind getestet werden soll, ist eine Einverständniserklärung nötig.

An welchen Tagen finden die Tests statt?
Die Tests finden immer montags und donnerstags statt.

Sind die Erzieher fachlich geschult, um die Testungen vorzunehmen?
Ja, in jeder KiTa sind mindestens zwei Personen durch medizinisches Fachpersonal geschult worden.

Können Eltern ihre Kinder auch zu Hause testen?
Selbstverständlich ist das in Eigenregie möglich. 

Welche Tests werden angewendet?

Für Kinder jünger als 3 Jahre: Spuck- oder Lollitest. Diese werden voraussichtlich ab 19.04. zur Verfügung stehen.

Für Kinder älter als 3 Jahre: Nasentest

Es gilt das Prinzip: So viel Selbstständigkeit der Kinder wie möglich und so viel Unterstützung wie nötig. Die Kinder werden spielerisch angeleitet.

Was passiert, wenn eine Einverständniserklärung vorliegt, aber das Kind sich weigert?
Dann wird der Wunsch des Kindes respektiert und die Eltern im Anschluss darüber informiert, dass (zumindest an diesem Tag noch) kein Test stattfinden konnte.

Gibt es Unterstützung durch Eltern oder das DRK?
In der Anfangsphase werden die Tests in allen städt. KiTas von deren MitarbeiterInnen durchgeführt/begleitet. Wenn sich im Laufe der Zeit z.B. nach Rücksprache mit dem hauseigenen Elternbeirat andere Modelle entwickeln, so können diese umgesetzt und dokumentiert werden.

Müssen die ErzieherInnen beim Testen FFP2-Masken und Schutzkleidung tragen?
Es gibt keine Verpflichtung. Es wird empfohlen Handschuhe zu tragen.

Was ist mit den Erziehern?
Seit 13.09.2021 gilt: Das Kita-Personal muss sich nun ebenfalls täglich testen lassen. Dieser muss in der Einrichtung unter Aufsicht erfolgen, Eigenbescheinigungen sind ausgeschlossen.   

Positiver Test

Im Fall eines positiven Tests: Wie lange muss man in Quarantäne und wer muss in Quarantäne?
Laut der aktuellen Corona-Verordnung KiTas vom 27.08.2021:
Tritt in der Kindertageseinrichtung oder der Kindertagespflegestelle innerhalb einer Betreuungsgruppe eine Infektion mit dem Coronavirus auf, besteht nach der CoronaVO Absonderung für die nicht immunisierten Kinder innerhalb der Betreuungsgruppe vor dem Wiederbetreten der Einrichtung eine Testpflicht mittels Schnelltest oder PCR-Test, der sie sich einmalig zu unterziehen haben. Solange diese nicht erfüllt wird, sind sie von der Teilnahme am Betrieb ausgeschlossen und es besteht für die Dauer von längstens 14 Tagen ein Betretungsverbot.

Was passiert mit den gebrauchten Tests, insbesondere wenn dieser positiv ist?
Alle Tests werden in entsprechenden Mülltüten entsorgt.

Eltern geben ihr Einverständnis und wollen ihr Kind in der KiTa betreuen lassen, aufgrund dessen, dass es dort getestet wird und es gibt nicht ausreichend Tests bzw. Tests stehen nicht zur Verfügung? Was passiert dann?
Bei der Kalkulation der Bestellmenge wurden alle KiTa-Kinder berücksichtigt.

Wer bezahlt die Tests?
Die Tests werden jeweils zu 50 % vom Land Baden Württemberg und der Stadt Sindelfingen bezahlt.

Wie viel kostet ein Test?
Bis zu 6.- € (Kostendeckelung)

Wann kommt der Stempel der KiTa auf die Einverständniserklärung?
Das Dokument wird in der Kita gestempelt.

Falls man seine Einverständniserklärung zurückziehen möchte, an wen muss man den Widerspruch richten?
Direkt an die KiTa.

Welche Konsequenzen hat ein Widerspruch?
Das jeweilige Kind nimmt ab Eingang des Widerspruchs nicht (mehr) an der Testung teil.

Die Kinder werden ggf. flächendeckend  getestet, wie sieht es bei den Erziehern aus? Unterstützt die Stadt Sindelfingen die ErzieherInnen bei Selbsttests zu Hause?
Die pädagogischen Fachkräfte können seit Anfang April zwei Selbsttests pro Woche in Anspruch nehmen. Auch diese werden seitens der Stadtverwaltung zentral beschafft.

Wird es bei den Hortkindern ab 19.4. auch Testungen geben? Wenn ja, finden diese versetzt zu den Tests in den Grundschulen statt?
In der Regel werden Hortkinder in der Schule getestet. Sollten die Lehrkräfte auf die Hort-ErzieherInnen zukommen, mit der Bitte, die Kinder, die bereits vor Schulbeginn den Hort besuchen, dort zu testen, so wird dem entsprochen.

Darf wieder in den Räumlichkeiten gesungen werden?
Ja, das ist wieder erlaubt.

Ist es im Zuge der gelockerten Corona-VO noch notwendig, Gartenbereiche so
abzutrennen, dass diese nur gruppenintern genutzt werden können?

Wenn sichergestellt wird, dass nicht mehr als zwei
Gruppen (bei ungerader Gruppengesamtzahl auch drei Gruppen) gemeinsam spielen,
ist das nicht notwendig.

Dürfen sich Kinder und MA einer Kohorte generell mischen, z.B. auch im Rahmen von gemeinsamen Kinderkonferenzen, gem. Nutzung von Halle und Mehrzweckraum, Durchführung gruppenübergreifender (Vorschul-) Projekte u.ä.?
In Randzeiten und für zeitlich begrenzte  gruppenübergreifende Projekte, gemeinsame
Kinderkonferenzen, Maxi-Club etc. innerhalb der Kohorten: Ja
Generelle Freigabe teiloffener und offener Konzepte: Nein

Müssen auch Eltern im Rahmen von Veranstaltungen (Elternabenden) oder Einzelgesprächen vorab einen entsprechenden 3-G-Nachweis erbringen?
Ja, Eltern müssen, u.a. bei Elterngesprächen oder
Elternabenden einen 3-G-Nachweis vorlegen. Ein – bestätigter – Test darf max. 24
Std. alt sein.

Können KiTa-Ausflüge mit öffentlichen Verkehrsmitteln stattfinden?
Dies wird ausdrücklich nicht empfohlen!

Ist ein Laternenlauf möglich?
Laut Kultusministerium werden Veranstaltungen im KiTa-Bereich wie öffentliche Veranstaltungen bewertet. Hier wäre ein Laternenlauf unter Beachtung von 3-G möglich. Allerdings sollte hier aufgrund vom Infektionsschutz die Gruppentrennung beachtet werden.

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